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Erfahrungen mit der Anwendung homöopathischer Mittel im Pflanzenschutz

Homöopathie für Garten und Landwirtschaft


Die homöopathische Behandlung von Pflanzen ist bisher weitgehendes Neuland. Es gibt nur wenige Pioniere, die hiermit Erfahrung gesammelt haben.

Erstmalig ist nun in deutscher Sprache das Werk Homöopathie für Garten und Landwirtschaft von Vaikunthanath Das Kaviraj erhältlich.

Das Werk fokussiert auf die homöopathische Behandlung bei Schädlingsbefall, bakteriellen, viralen und Pilzerkrankungen, Verletzungen und Unkrautbekämpfung sowie auf die Bedeutung der Nährstoffe .

Es ist eine Pionierarbeit und wir sind auf weitere Beobachtungen gespannt. An dieser Stelle möchten wir zum Erfahrungsaustausch anregen und veröffentlichen gerne Ihre eingesandten Berichte.
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Homöopathie im Garten - Beitrag bei SWR4 Radio Südbaden vom 26. Mai 2010

Homöopathische Präparate, die derzeit u.a. von  verschiedenen Anwendern bei Pflanzenkrankheiten und Schädlingen getestet werden:

Bei Schädlingen, allgemein:

 Bufo (Erdkröte)                         
 Latridectus mactans
 Mentha piperita
 Ricinus communis (im Weinbau)
 Sambucus nigra (Holunder)
 Tanacetum vulgare (Rainfarn)
 Tarantula
 Theridion (Kugelspinne)

Bei Läusen:

Aphidius (Schlupfwespe)

Chrysoperla (Florfliegenlarve)

Coccinella (Marienkäfer)

Cimicifuga (Traubensilberkerze, auch Wanzenflucht genannt)

Staphisagrya (Rittersporn, auch Läusepfeffer genannt)

Bei Schildläusen:

Coccus cacti

Schellack

Thuja

Bei Wollläusen + Schmierläusen:

Chrysoperla (Florfliegenlarve)

Thuja

Bei Spinnmilben:

Amblyseius (Raubwanze)

Bovista

Chrysoperla (Florfliegenlarve)

Bei Raupen:

Bacillus thuringiensis

Bombyx (Prozessionsspinner)

Tanacetum vulgare (Rainfarn)

Sambucus nigra (Holunder)

Thuja

Bei Weißer Fliege:

Encarsia (Schlupfwespe)

Bufo (Erdkröte)

Bei Nematoden:

Tanacetum vulgare

Teucrium marum (Katzengamander)

Zincum metallicum

Bei Schnecken:

Helix tosta

Zur Kräftigung und Resistenz:

Silicea

Ocimum (Basilikum) bei Tomaten

Chamomilla

Bodenverbesserer

Bei Verletzungen, Umtopfen:

Calendula

Arnika

Bei Pilzkrankheiten:

Aconitum (bei hellem Rost)

Allium cepa (bei Apfelschorf, Mehltau an Stachelbeeren)

Belladonna (bei rot-braunem Rost)

Calcium carb.

Cuprum metallicum (bei falschem Mehltau)

Fungi comp. (bei versch. Pilzkrankheiten)

Kalium muriaticum

Lacticum acidum (bei Mehltau, Mosaikvirus)

Manganum (bei Monilia)

Natrium sulphuricum (Rostkrankheiten bei Staunässe,

+ Braunfäule bei Tomaten und Kartoffeln)           

Salicylicum acidum

Sulphur

Thuja (bei Kräuselkrankheit)

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Bisherige Erfahrungen

Helix tosta

Helix tosta 6: Schnecken / Odenwald: Trotz meines Urvertrauens in die Homöopathie als Tierheilpraktikerin, hatte ich am Anfang ziemliche Zweifel. Ich säe mein Gemüse selbst bereits im Winter schon auf der Fensterbank aus. Später ziehen die kleinen Jungpflanzen in ein Frühbeet um und spätestens zu diesem Zeitpunkt musste ich sonst jeden Tag Schneckenkorn streuen, damit überhaupt etwas überlebt. In diesem Jahr testete ich Helix tosta. Wie im Buch beschrieben die 1. Gabe 10ml auf 10 Liter Wasser, die 2. Gabe nach einer Woche mit 5ml auf 10 Liter Wasser und die 3. Gabe wieder eine Woche später 2,5ml auf 10 Liter Wasser. Das Ergebnis war verblüffend. Bereits nach der ersten Gabe war keine Schnecke mehr zu sehen. Die Jungpflanzen blieben unversehrt. Später zogen die Pflanzen ins Freiland um und selbst da war lange Zeit Ruhe. Die Schnecken fraßen vereinzelte Pflanzen an und kamen am nächsten Tag nicht wieder. Probleme gab es erst mit dem Dauerregen der letzten Tage. Scheinbar verliert sich dann die Wirkung schneller. Ich mache gerade den Versuch, dass ich die Pflanzengruppen mit Hilfe eines Biotensors einmal in der Woche austeste, ob sie eine weitere Gabe benötigen. Über die Ergebnisse werde ich Sie auf dem Laufenden halten. Im Freiland habe ich den Eindruck, dass je nach Pflanzenart und Wetter die Gabe unterschiedlich schnell verbraucht ist. Für Gewächshäuser ist das Mittel ideal. Ich hatte es schon aufgegeben, Salat zu pflanzen. Selbst im Gewächshaus war immer alles abgefressen. Dieses Jahr startete ich noch einen Versuch aus Neugierde. Ich behandelte die Pflanzen nach dem Setzen wie beschrieben. 19 von 20 Pflanzen überlebten unversehrt und das fand ich überzeugend. Wir wohnen zwischen Heidelberg und Odenwald, falls das von der Gegend her noch interessant für Sie ist. (JM)

Helix tosta 6: Erdbeeranlage von Biolandhof wurde kurz vor der Ernte an einem Blatttag (Aussaatkalender) mit Helix tosta 6 besprüht (umgerechnet 500 L /ha). Die Nacktschnecken, die sonst fast alle reif werdenden Früchte angefressen hatten, zogen sich ins Herz der Pflanze zurück und verspeisten nur vereinzelte von den innersten Früchte bis auf den Butzen. Aufallend war, daß sich vermehrt Weinbergschnecken (mit Haus) in der Anlage einfanden und die Nacktschnecken weniger wurden. Ca. 1 Woche später wurde an einem Fruchttag eine 2. Spritzung mit umgerechnet 800 L / ha durchgeführt. Diesmal wurde auch vermehrt in die Herzen der Pflanzen gesprüht. Der Effekt war, dass Frassstellen und Nacktschnecken noch weiter abnahmen und die verbliebenen Exemplare einen leblosen Eindruck machten. Helix tosta 6: Pflanzen wurden mehrfach gegossen (nur besprüht half es nicht). Bei dem sonst stark heimgesuchten Rucola blieben die Schnecken weg; bei Petersilie und Majoranhalf es nicht. Die Mittelwirkung ließ nach starkem Regen merklich nach und die Behandlung musste wiederholt werden.

Helix tosta 6: Ich habe insbesondere die Erdbeeren mit dem Mittel gegossen. Schon am nächsten Tag waren fast keine Nacktschnecken mehr zu sehen, und es waren nur sehr wenige Erdbeeren angefressen. Nach einigen Wochen wurde die Gießung wiederholt, nachdem wieder einige Schnecken aufgetaucht waren, und danach waren sie wieder verschwunden.
Auch ein Beet mit Salat und Kohlrabi,k im Wechsel gesetzt, wurde mit dem Mittel gegossen. Keine einzige Schnecke war am Salat, der Kohlrabi  jedoch wurde bis auf die Blattrippen niedergefressen. Es war keine Schnecke weit und breit zu sehen, insofern ist zu vermuten, daß es möglicherweise Mäuse waren, die den Kohlrabi angefressen haben, zumal Schnecken mit Sicherheit auch nicht die benachbarten Salatpflanzen verschmäht hätten. Kohlrabi an anderen Stellen im Garten, z.B. in der Mitte zwischen 2 Tomatenreihen, zeigt dieses Schadbild nicht.
Auch die Bohnen wurden mit Helix tosta gegossen, und auch hier ist keine Schnecke zu sehen. - Helix tosta ist ein voller ERfolg, und ich werde es wieder einsetzen.


Helix pomatia C 6 (ungeröstete Weinbergschnecke, man kann's ja mal probieren ...)
Diverse junge Kohlpflanzen und nach Verblühen neu austreibende Flockenblumenstöcke gegossen.
Ergebnis gleich Null. Bei Kohlpflanzen eher sogar anziehende Wirkung beobachtet.
Wetter war wechselhaft, mit hin und wieder Schauern, aber nicht sehr und nicht dauernd nass, ca. Anfang August.

Helix tosta 6: Gemüsegarten, der stark von Nacktschnecken heimgesucht wurde, wurde mehrfach gegossen und besprüht - bisher war kein Rückgang bei den Schnecken zu sehen.

Helix tosta 6: Salat wurde im April direkt ausgesät und mit Folie abgedeckt und innerhalb 1 Woche 2x mit Helix tosta gespritzt.. Unter der Folie waren Nacktschnecken zu sehen, ohne dass es zu einem größeren Frasschaden kam. Der Salat brachte eine gute Ernte.

Helix tosta 6: Biologisch-organisch bewirtschaftete Gemüsebeete (ohne chemische Spritzmittel und Kunstdünger) wurden einmal mit Helix tosta gegossen. In den darauf folgenden Tagen nahmen die Nacktschnecken allmählich ab und verschwanden nach 1-2 Wochen ganz aus den Beeten. Auch im angrenzenden Gras wurde fast keine mehr gesichtet.

Helix tosta 6: Vor einigen Wochen bezog ich das Schneckenmittel "Helix tosta" ich habe das Mittel drei Mal nach Anweisung 1x wöchentlich gegossen und muß sagen, bereits nach dem ersten Gießen waren keine Schnecken mehr zu sehen. Ich kann nur sagen ich bin mit dem Mittel bis jetzt sehr zufrieden.(C.M.)

 

Acidum citricum / Acidum oxalicum

D 6 gegen Unkraut: Nach Anweisung aus dem Buch habe ich versucht Acidum Oxalicum und auch Acidum Citricum , jeweils D6 als Herbizid anzuwenden. ( 3 Globuli ,10L Wasser, gegossen,2x innerhalb 24h ) Leider konnte ich keine Reaktion bei den Pflanzen erkennen. Ich wäre sehr dankbar über einen Erfahrungsaustausch.

 

Aphidius (Schlupfwespe)

Aphidius 6 : Läuse

Kleine Obstbäumchen wurden in Töpfen im Haus auf der Fensterbank angezogen. Sie bekamen Läuse an den Blättern und wurden 1 mal mit Aphidius gegossen. Nach ein paar Tagen verschwanden die Läuse.

Das Zwetschgenbäumchen blieb lausfrei, beim Kirschbäumchen kamen sie nach einiger Zeit zurück.

 

Aconitum

Rost an Rosen: Mit großem Interesse und Begeisterung habe ich "Homöopathie in Garten und Landwirtschaft" von V.D. Kaviraj gelesen. Zwar bin ich nur ein kleiner Hobbygärtner, aber mit Aconit bei Rosenrost hatte ich  ein tolles Erfolgserlebnis. Solche schönen Rosen hatte ich noch nie!!

 

Belladonna

Belladonna D6: Falscher Mehltau an Weinreben

Bericht eines ökologischen Landbauberaters aus Neuseeland:
Einer meiner Wengerter hier in der Gegend berichtet mir gerade, dass er seinen Pero(falschen Mehltau) im Pinot gris und Sauvignon Blanc, den wir vor 4 Wochen festgestellt haben (Ölflecken traten auf ca 10% der Blätter auf), dank einer Gabe von 'schöner Donna' D6 auf Blatt und Boden gestoppt hat, so dass kein P auf die Trauben ging, die nächste oder übernächste Woche geerntet werden. Er freut sich bereits auf eine Ernte von guter Qualität und mittelhohem Ertrag.So viel aus den Sarauer Rebflächen (Sarau ist eine Ortschaft, die um 1850 von 'Lutheran' Auswanderern aus der Hannover Gegend gegründet wurde), Andreas

 

Aconitum/Belladonna

C 30: Rost an Rosen

Rosen, die bereits mit Rosenrost befallen waren, wurden ein Teil mit Aconitum (3 Globuli auf eine Gießkanne Wasser), ein Teil mit Belladonna und ein Teil mit purem Wasser gegossen (auf den Boden). Einmalige Anwendung. Ergebnis: Der nicht homöopathisch gegossene Teil ist weitgehend abgestorben, müssen sehr weit zurückgeschnitten werden. Die beiden anderen Teile haben zwar die befallenen Blätter verloren, aber neu ausgetrieben bzw. die nur wenig befallenen Blätter behalten und müssen nun im folgenden Frühling auch nicht so weit zurückgeschnitten werden. (SB)

C 30: Beetrosen litten seit ca. 10 Jahren unter Rost :

Habe dieses Jahr Acon. C30 und Bell. C30 1 mal pro Manat gegossen , sehr große Blüten ,. kräftigere Pfanzen und bislang sehr wenig Roststellen an den Blättern.

Belladonna/Causticum

C30: Sonnenbrand an Ficus

 

Bei Umräumarbeiten wurde unser über 10 Jahre alter Ficus letzten Sommer für 2 Tage aus dem schattigen Sprechzimmer in die pralle Sonne auf den Hof gestellt und bekam prompt einen schlimmen Sonnenbrand, von dem er sich mehrere Monate lang nicht erholte. Fast alle Blätter wurden grauweiß und braun und zogen sich zusammen, wie man an einzelnen Blättern immer noch sieht, und er verlor bis in den Spätherbst über 50% seines Laubs.

Den ganzen Winter kümmerte er vor sich hin, ein Bild des vertrockneten Jammers. Leider kamen trotz Pflege kaum neue Triebe, und wir dachten, dass der Baum verloren sei. Doch Belladonna C30 (großes Mittel für Sonnenbrand) und Causticum C 30 (Mittel bei Brandwunden, vertrocknet und zusammen­gezogen wie eine Sehnenkontraktur), einmal nur ins Gießwasser gegeben, halfen prompt, wo alles schon verloren schien. Schon nach einer Woche setzten im späten Winter die ersten Austriebe ein, und nach wenigen Wochen stand er wieder in alter Pracht im Sprechzimmer, ja, eher schöner als früher, mit vollerem Laub. Man sieht an einzelnen Blättern, die den Sonnenstich überlebt hatten, noch letzte bleiche und braune Reste von seinem Leiden.

 

Bombyx process. (Prozessionsspinner)

Bombyx 6: Raupen an Rosen

Fraßstellen an Rosenknospen durch kleine, grüne Raupen. Rosen wurden mehrmals mit Bombyx besprüht. Es wurden keine weiteren Fraßstellen gesichtet und die Raupen blieben weg.

 

Calendula

Calendula 6: Pickieren von Jungpflanzen

Nach dem Pickieren wurden  junge Salat- und Tomatenpflanzen im Gewächshaus mit Calendula D 6 im Gießwasser gegossen.Sie erholten sich auffallend schneller und wuchsen prächtig an.

 

Carbo vegetabilis

C 30: Bambus, Freiland, Südgarten, biol. dyn.Bewirtschaftung. Bambus bekam nach der Blüte braune Blätter - wollte nicht mehr (Spätsommer 2008); wurde 3 Wochen lang fast täglich mit Carbo veg.in Wasser gelöst gegossen; hat 2009 wieder normal ausgetrieben.

Zierkirsche, Freiland, zeigte plötzlichen Wachstumsstop - kleine Blätter, früher Blätterverlust im Frühjahr 2010 und Frühsommer 2010, Hitzeperiode, aber ausreichende Bewässerung. Hat sich nach gleicher Behandlung im Juli wieder erholt.

 

Champhora

Camphora 6: Ameisen

Mehrere Ameisenhäufen in der Wiese wurden mit Camphora durchdringend gegossen und die Ameisen verschwanden nach 1-2 Tagen vollständig. Ebenso wurde am Haus ein Holzbalken behandelt, der von Ameisen besiedelt war. Auch hier verzogen sie sich nach kurzer Zeit.

 

Chrysoperla (Florfliegenlarve)

Coccinella und Chrysoperla 6:

Grüne Blattläuse an den Triebspitzen der Rosen: Coccinella 6 wurde gespritzt, und nach ca. 3 Tagen waren keine Blattläuse mehr zu sehen. Leider traten sie erneut auf, und eíne weitere Spritzung mit Coccinella half nicht. Dann habe ich mit Chrysoperla carnea gespritzt, und die Blattläuse waren weg und kamen bislang (ca. 3 Monate) an den behandelten Rosen auch nicht wieder.

 

Coccinella

Coccinella 6: Grüne Blattläuse an Rosen, wurden 1x mit Sprühflache besprüht, Rest wurde an die Wurzeln gegossen. Nach ca.1 Woche verschwanden die Blattläuse.

Coccinella 6: Grüne Läuse an Rosentriebspitzen, 3x besprüht mit abnehmender Dosierung an laut Aussaatkalender günstigen Tagen. Läuse wurden weniger und waren nach14 Tagen ganz verschwunden.

Coccinella 6: Weiße Fliege an Gerbera: Topfpflanze hat starken Befall von der Weissen Fliege. Giessen mit Coccinella 6 zeigte keine Wirkung. Nach 1x Besprühen der Blätter waren alleweissen Fliegen am nächsten Tag abgestorben. Der Befall wiederholte sich nach einer Woche, wobei eine einmalige Sprühbehandlung den gleichen Erfolg wie beim ersten Mal brachte.

Coccinella 6: Schwarze Läuse auf Brombeeren, Rosen und Gurken wurden an 3 aufeinanderfolgenden Tagen gegossen und besprüht. Nach weiteren 3 Tagen waren keine Läuse mehr zu sehen.

D6: Roseneibisch im Innenraum mit Blattlausbefall (grüne) wurden einmalig  mit Coccinella D 6 (3 Globuli auf 10 l Wasser) gegossen. Leider konnte kein nennenswerter Rückgang der Blattläuse festgestellt werden (evtl. hätte vielleicht mehrfach gegossen werden sollen – obwohl Kaviraj hiervon abrät). (SB)

C30: Schwarze Blattläuse auf Schneeball. 3 Gl. in 10 l Wasser einmalig gegossen gegen schwarze Blattläuse auf Schneeball - es dauerte 2 Wochen, dann waren keine Blattläuse mehr da. (SB)

C200: Blattläuse bei Rosen. Begiessung der Pflanze. Alle Blattläuse waren innerhalb von 2-3 Tagen verschwunden. Erst 3 Monate später musste erneut gespritzt werden, wieder mit dem gleichen Erfolg. (GP)

Coccus cacti

Coccus cacti 6: Wollläuse

Kaktus (Zimmerpflanze) ist von Wollläusen befallen. Wird im Abstand von einigen Tagen 3 x mit abnehmender Dosierung mit Coccus cacti besprüht. Die Wollläuse wurden weniger und waren nach 14 Tagen ganz weg. Die Behandlung wurde an Tagen durchgeführt, die im Aussaatkalender dafür empfohlen werden.

 

Encarsia

Encarsia 6: Befall von Weisser Fliege bei verschiedenen Kohlpflanzen. Eine Behandlung von 3 Spritzungen an 3 aufeinanderfolgenden Tagen brachte keinen Rückgang der Weissen Fliege.

Encarsia 6: Weiße Fliege auf diversen Kohlpflanzen (Wirsing, Blumenkohl + Rosenkohl, je ca. 10 Pflanzen).
Vorbeugendes Gießen mit Encar. 6 - gleich beim Pflanzen war also mehr oder weniger wirkungslos geblieben. Pflanzen hatten beim Setzen auch Gartenkalk in die Erde bekommen.
Besprühen der Blattober- und unterseiten mit Encar. ca. 2 Tage nach Feststellung des Befalls führte innerhalb einer Woche nur zu einer schwachen Reduzierung. Die Pflanzen zeigten allerdings nur wenige gelbe Stellen und Blattverformungen (= bessere Widerstandsfähigkeit?). Danach Gießen mit selbst angesetzter Brennesselbrühe -> Befall innerhalb 2 Wochen so gut wie weg.Wetter warm + trocken (Mitte Juni 2010, Großraum Stuttgart)

 

Fungi comp.

Eine Erdbeeranlage wurde bei einem beginnenden Botrytisbefall (gelbe Flecken auf den Blättern) 2x innerhalb einer Woche mit Fungi comp. gespritzt. Trotz feuchter Witterung breitete sich der Pilz nicht weiter aus und befiel auch nicht die Früchte (im Gegensatz zu anderen Jahren, wo er sich unter solchen Wetterverhältnissen explosionsartig ausbreitete)

 

Hyssopus officinalis (Ysop)

Hyssopus 6 bei einem ca. 20 Jahre alten Weinstock, Sorte unbekannt, aber damals gekauft als einer, der nicht gespritzt werden muss. Trauben ocker-gelblich-grün, wenn reif, ca. 1cm große Beeren.
Mit Hyssop einmalig gegossen ca. Juni/Juli.
Ergebnis: keinerlei kranke Blätter im Gegensatz zu bisherigen Jahren - obwohl mitten in konventionellem Weinbaugebiet mit intensivem Spritzen (Neckar, Stuttgarter Raum).
Weniger Blätter insgesamt, d.h. man musste dieses Jahr kaum welche wegbrechen, damit die Trauben Licht bekommen.
Trauben viel früher reif als in sonstigen Jahren und sogar süß! Deutlich weniger Faulen nach Anstechen von Wespen etc.. - Alles trotz viel trübem, regnerischem und nicht gerade warmem Wetter.

 

Latrodectus mactans (Schwarze Witwe)

Latrodectus mactans 6: Rosen - Knospen und Blütenstiele waren voll besetzt mit grünen Läusen. Einmal besprüht mit Latrodectus bei sonnigem Wetter (Dosierung 1 ml auf 1 Liter) - nach 3 Tagen sind die Läuse aufgetrocknet; sehen silbern und durchsichtig aus.

 

Ledum

Ledum D6: Läuse: Kurz meine (erste) Erfahrung in der hom. Behandlung von Pflanzen: Starker und immer wiederkehrender Blattlausbefall (grüne Blattläuse, wenige schwarze) an einer Weinraute - Nützlinge haben keinen nachhaltigen Erfolg gebracht. 3 Globuli Ledum D6 in ca. 300 ml Wasser aufgelöst und über mehrere Tage verteilt die Pflanze damit schluckweise gegossen. Die ersten Tage häufger, abnehmende Tendenz. Nach ca. 1 Woche keine Blattläuse mehr zu entdecken, der Status hält jetzt seit 4 Wochen an.

 

Ocimum (Basilikum)

Ocimum 6: Alle 2 - 3 Wochen, -je nach Zustand der Pflanzen - sprühe ich die Pflanzen mit 10 ml auf 1 Liter Wasser.: Salat und Erdbeeren mit Helix tosta, Kohlrabi mit Camphora gegen Ameisen und nun auch die Tomatensetzlinge mit Ocimum basilikum 6. Die Tomaten stehen bisher gut da, nur hin und wieder ein braunes Blatt. Aber das ist für diese Zeit noch normal, da meine Tomaten in den letzten Jahren erst sehr spät mit Braunfäule zu kämpfen hatten.

 

Salicylicum acidum

Sal. acid C 30: Blattläuse (schwärzlich) auf Buschbohnen (ca. 15 Pflanzen) und Stangenbohnen (ca. 10 Pfl.),beide schon mit begleitenden Ameisen.
Befall noch auf einzelne Stengelabzweige beschränkt, dort aber Läuse dicht auf dicht (leider keine Fotos - beim nächsten Mal).
Anwendung von Sal-ac C 30, ca. 10 Globuli in 1/2 L Wasser aufgelöst und Pflanzen damit besprüht (nicht nur befallene Stellen, sondern ganze Pflanze, Blattober- und unterseiten besprüht).
Tageszeit der Anwendung: früher Abend
Wetter heiß + trocken (Juni/Juli 2010, Großraum Stuttgart)
Wirkung: innerhalb von 2 Tagen starker Rückgang! Dafür Ohrenzwicker auf Bohnen zugenommen (die schaden ja aber nicht) Da inzwischen (ca. 3-4 Tage) die anfangs nicht befallenen (und nicht behandelten) Buschbohnen auf der anderen Seite des Beets auch Läuse bekamen, erneute Bahandlung dieser und nochmalige Behandlung der vorigen, da noch Reste von Läusen dort: Befall verschwand komplett und seit ca. 3 Wochen ohne weitere Behandlung oder sonstige Maßnahmen o.k.

 

Schellack

Schellack 6: Schildläuse an Kiwibeeren (Topfpflanze, draußen) wurden bei starkem Schildlausbefall mit Schellack 6 innerhalb 1 Woche 2 x gegossen und besprüht. Die Schildläuse wurden weniger und deren Deckel platzte auf.

 

Symphytum (Beinwell)

Symphytum: abgebrochene Äste
Jedes Mal bin ich erstaunt wie gut Brüche an Ästen mit Symphytum verheilen. Ich schiene die an- oder abgebrochenen Äste, entferne alle Blätter und behandle sie mit Symphytum. Nach einiger Zeit sind die Bruchstellen wieder zusammengewachsen.

 

Tanacetum vulgare (Rainfarn)

Tanacetum 6: Dickmaulrüssler an Rhododendren - stark geschwächte Pflanzen(kümmerlicher Austrieb, Blätter wurden braun, rollten sich zusammen, spärliche Blüten) wurden im Abstand von 3-4 Tagen 3x mit abnehmender Dosierung gegossen /1 Kanne pro Stock. Ca.14 Tage nach Beginn der Behandlung setzte ein erstaunlicher Kräfteschub ein; die Pflanzen stehenmittlerweile prächtig da und strotzen vor Lebensfreude. Bisweilen finden sich noch von den Käfern angeknabberte Blätter - hier wird jetzt noch durch Sprühen versucht ob sich diese vertreiben lassen.

 

Thuja

Thuja 6: Zimmerpflanze mit Spinnmilbenbefall

Elefantenfuss hatte starken Spinnmilbenbefall. Abgestorbene Blätter wurden abgeschnitten; neu ausgetriebene Blätter hatten erneut Befall. Pflanze wurde mit Thuja 6 einmal gegossen,Spinnmilben verschwanden nach einigen Tagen.

D6: Zimmerpflanzen mit Schildlausbefall
Mehrfach mit Thuja im Gießwasser (Menge und Dosierung unbekannt) gegossen
innerhalb von 2 Tagen war keine Bewegung mehr erkennbar – nach 14 Tagen waren die Schildläuse alle abgestorben. (SB)

C200: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
Roter Pfirsichbaum mit krankhaften Veränderungen (an große, hässliche Warzen erinnernd) an den Blätter, 4 Globuli in Wasser gelöst und damit die Wurzeln begossen - nach kurzer Zeit normale Entwicklung mit reicher Pfirsichernte. (SD)

C30: Raupen auf Johannisbeeren: 3 Globuli auf 10 l Wasser einmalig gegossen gegen Raupen auf Johannisbeeren - nach einer Woche waren keine weiteren Fraßprobleme mehr feststellbar. (SB)

 

Bitte schicken Sie uns Ihre Erfahrungen per Mail > info@narayana-verlag.de

>>> Zur Website: Homöopathische Präparate zur Behandlung für Pflanzen & Boden
 
Die im Forum beschriebenen höheren Potenzen sind nun auch bei uns erhältlich. Es handelt sich dabei um homöopathische Präparate, die ausschließlich für die Behandlung von Pflanzen und Boden bestimmt sind.

 

 

 







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